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Liebschwitzer Löwen

S C H A C H – N O T I Z E N

02.09.2012- Autor: Albrecht Beer

  • Liebschwitzer spielen Deutsche Pokalmeisterschaft
  • 11. Lichtenberger Sommer
  • Finalist im Thüringen-Pokal
  • Andreas Zeidler und Gunter Seidens Schnellschachmeister

Wegen einer Terminüberschneidung war das Finalturnier der Thüringer Pokalmeisterschaft kurzfristig um eine Woche vor und von Apolda nach Jena verlegt worden. Das wiederum hatte zur Folge, dass drei spielstarke Schachfreunde nicht teilnehmen konnten, weil sie zur gleichen Zeit beim sehr gut besetzten Open „11. Lichtenberger Sommer“ starteten.

Mit großem Erfolg, wie ihre Ergebnisse im Feld der 226 Teilnehmer – unter ihnen vier Großmeister (GM), zwei Internationale Meister (IM) und 18 FIDE-Meister - beweisen: 8. Christian Schneider (7,0 Punkte aus neun Partien), 10. Raiko Siebarth (beide SG Blau-Weiß Stadtilm/6,5 Pkt.) und 35. Frank Hermannsdörfer (SV 1861 Liebschwitz – 6,0 Pkt. / +5=2-2).

Beim Pokalfinalturnier in Jena waren vier Thüringenliga-Vertretungen am Start: Ausrichter SV Jenapharm (Landesmeister 2012), SV 1861 Liebschwitz (Vizemeister), SG Blau-Weiß Stadtilm (Dritter) und TSG Apolda (Fünfter). Die vor Ort erfolgte Auslosung ergab die Halbfinale-Paarungen Apolda – Jena (2:2 / Berliner Wertung 2:3) und Stadtilm – Gera-Liebschwitz (1,5:2,5). Das Spiel um Platz drei zwischen Stadtilm und Apolda musste wiederum durch Feinwertung entschieden werden (2:2 / 4:1). Im Finale gab es einen sicheren Sieg der Jenaer gegen die Geraer: Stefan Neidig – Jerome du Maire 1:0, Franz Bräuer – Frank Gerhardt 1:0, Sascha Darr – Andreas Zeidler 0:1 und Cornelius Middelhoff – Maik Biel 1:0. Franz Bräuer – inzwischen als einziger titelloser Stammspieler beim Erfurter Schachklub in der 2. Bundesliga an Brett sieben gemeldet – war im Pokal noch für Jena spielberechtigt.

Der Sieg in der Thüringer Pokal-Mannschaftsmeisterschaft ist für den SV Jenapharm Jena nach der Landesmeisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die Schach-Oberliga Ost und dem Gewinn der Landesmeisterschaft im Blitzschach der dritte Titel in der Saison 2012. Die Jenaer und Vizemeister Gera-Liebschwitz sind für die Teilnahme an der Vorrunde der Deutschen Pokalmeisterschaft am 26. und 27. Januar 2013 qualifiziert.

In Liebschwitz und beim VfL 1990 Gera wurden wie in jeder Saison neben der Vereinsmeisterschaft auch Turniere im Schnellschach ausgetragen. Mit Andreas Zeidler und Gunter Seidens gewannen – wenn jeweils auch nur knapp – zum wiederholten Male die „üblichen Verdächtigen“ den Titel.

Abschlussstand im SV 1861 Liebschwitz: Vereinsmeister im Schnellschach 2012 Andreas Zeidler 13 Matchpunkte / 10,0 Partiepunkte, 2. Werner Weiß 12 MP/9,5 PP, 3 Peter Kastner 12 MP/9,0 PP, 4 Jerome du Maire 12 MP/9,0 PP (direkter Vergleich 1,5:0,5), 5. Michael Katzer (jetzt VfL 1990 Gera) 10/8,5; 6. Frank Gerhardt 10/8,0; 7. Steffen Meissner 10/7,5; 8. Maik Biel 8/6,5; 9. Frank Heiner 7/5,5; 10. Gunther Müller 6/5,5; 11. Mario Watzlawek 3/3,5 und 12. Roland Schramm 1 Matchpunkt / 1,5 Partiepunkte.

Abschlussstand beim VfL 1990 Gera: Vereinsmeister im Schnellschach 2012 Gunter Seidens 12:2 Matchpunkte / 11,0 Partiepunkte, 2. Jürgen Fijalkowski 10:4 MP/10,0 PP, 3. Volker Schönfeld 10:4 MP/9,5 PP, 4. Roland Fietsch 9/8,5; 5. Rüdiger Kopczak 9/8,0; 6. Jürgen Pleyer 7/8,0; 7. Albrecht Beer 7/7,0; 8./9. Norbert Wilk und Andreas Gert je 6/6,5; 10. Bernd Kühnl 6/6,0; 11./12. Heike Goldmund und Erwin Kellermann je 4/4,5 sowie 13./14. Dr. Stephan Hilbert und Helmut Sauer je 4 MP / 4,0 PP.

Die neuen Turniere um die Meisterschaften 2013 beginnen in beiden Vereinen Anfang Oktober. Gern werden wieder Teilnahmemeldungen von Gaststartern – auch Hobbyspielern – angenommen. TL in Liebschwitz ist Frank Hermannsdörfer,  Turnierleiter im VfL ist Volker Schönfeld.

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