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Vereine mit Nachwuchsschach in Gera




ESV Gera

 

 

VfL 1990 Gera

 

 

Liebschwitzer Löwen

S C H A C H – N O T I Z E N

26.02.2012- Autor: Albrecht Beer


  • 72 Partien mit guten Einfällen und bösen Reinfällen
  • Drei Grundschulen im doppelrundigen Wettkampf
  • Rangliste beim TuS Osterburg 90 Weida



Angeregt und vorbereitet von Heike Goldmund und Dr. Stephan-Jörg Hilbert, ehrenamtliche C-Trainer im Thüringer Schachbund (ThSB), saßen kürzlich 18 junge Schachspieler der Klassenstufen 1 – 4 aus den Grundschulen „Erich Kästner“, „Wilhelm Busch“ und „Tabaluga“ an den Brettern mit den 64 hellen und dunklen Feldern, um in doppelrundigen Mannschaftskämpfen – immer einmal mit den weißen und einmal mit den schwarzen Steinen spielend – ihre Kräfte zu messen.

Nach einem kurzweiligen Turnier, in dem es in den insgesamt 72 Partien viele gute Einfälle, aber auch böse Reinfälle zu sehen gab, galt der Dank aller Teilnehmer Frau Annegret Lailach, die als Schulleiterin der gastgebenden „Tabalugas“ für optimale Spielbedingungen sowie Getränke und Knabbereien gesorgt hatte.

Die Grundschule „Erich Kästner“ mit den schon beim VfL 1990 Gera wettkampferfahrenen Spielern Nick Schulze, Nick Herrmann und Vincent Thunig, die jeweils alle vier Begegnungen siegreich beendeten, sowie Oskar Hermann, Justin Rudolph und Adrian Aniol (Übungsleiter mit Schulschach-Patent der Deutschen Schachjugend: Rüdiger Kopczak und Gunter Seidens) konnte beide Vergleiche gewinnen.

„Wilhelm Busch“ (Übungsleiter mit Schulschach-Patent Mario Watzlawek und Lutz Hartmann) war gegen „Tabaluga“ (Übungsleiter mit Schulschach-Patent Ralf Kühnelt und Gerhard Köcher) erfolgreich – aber alle Schüler hatten wertvolle praktische Erfahrungen gesammelt.

Arbeitsgemeinschaften Schach gibt es außerdem auch an den Geraer Grundschulen „Otto Dix“ (im Februar 2011 als „Deutsche Schachschule“ ausgezeichnet – Übungsleiter Klaus Amling), „Saarbachtal“ (C-Trainer Reinhard Osterroth), „Bergschule“, „Neulandschule/Waldschule“ und „Zwötzener Schule“ sowie am Karl-Theodor-Liebe-Gymnasium und am Osterland-Gymnasium. An der BIP Kreativitätsgrundschule Gera gehört Schach für alle Mädchen und Jungen in den Klassenstufen 1 – 4 zum Unterrichtsprogramm.

Alljährliche schachsportliche Höhepunkte im Nachwuchsbereich sind die Schulschach-Meisterschaften im März in Erfurt, die Geraer Stadtjugendspiele im Mai, die Internationalen Geraer Schachtage im September und die Kreis-Einzelmeisterschaften im Dezember.

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Im TuS Osterburg 90 Weida – nach dem TSV Zeulenroda zweistärkste Abteilung Schach im Landkreis Greiz – hat die aktuelle Rangliste der 21 Mitglieder nach nationalen Wertungszahlen (DWZ) folgendes Aussehen: 1. André Schlierf DWZ 1877, 2. André Künzel 1864, 3. Herbert Birke 1817, 4. Robert Schumann 1742, 5. Uwe Wagner 1706, 6. Mario Heine 1682, 7. Bernd Urban 1631, 8. Volkhard Lehmann 1610, 9. Robert Heine 1545, 10. Christian Koseck 1531, 11. Andreas Bomba 1512, 12. Jens Mertinat 1494, 13. Ernst Heinemann 1480, 14. Rolf Hespers 1460, 15. Christoph Tilke 1067, 16. Mihail Sokolov 964, 17. Heinz Stapf 903, 18. Tristan Fuchs 866 und 19. Sebastian Schubach 860 sowie 20. Jeremy Ortlepp und 21. Maximilian Raths (beide noch ohne DWZ).
Vier Weidaer Schachfreunde konnten bisher internationale Wertungszahlen (FIDE-Rating/ELO) erwerben: André Künzel ELO 2012, André Schlierf 2000, Robert Schumann 1879, Rolf Hespers 1768.

Kreismeisterschaft im Blitzschach in Weida: Kreismeister wurde nach einem spannenden Stichkampf-Finale Peter Prütting (TSV Zeulenroda) vor Mario Heine und Robert Schumann (beide TuS Osterburg 90 Weida) mit jeweils 6,5 Punkten aus neun Partien (Zusatzwertung: 2,5 / 2,0 / 1,5) vor Reinhard Pfeil (Hobbyspieler aus Münchenbernsdorf, ehemals Weida) 5,5 Pkt., Titelverteidiger André Künzel 5,0 Pkt., Robert Heine (beide Weida) 4,5 Pkt., Benjamin Glock (Zeulenroda) 3,5 Pkt., Volkhard Lehmann (Weida) 3,0 Pkt., Lucas Prütting und Daniel Bosselmann (beide Zeulenroda) je 2,0 Punkte.
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