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Vereine mit Nachwuchsschach in Gera




ESV Gera

 

 

VfL 1990 Gera

 

 

Liebschwitzer Löwen

S C H A C H – N O T I Z E N

01.04.2013- Autor: Albrecht Beer

  • SV 1861 Liebschwitz Favorit für Aufstieg in Oberliga
  • ESV und VfL Zweiter und Dritter
  • Weida Bezirksliga-Tabellenführer
  • Schlussrunde am 21. April

In den Spielklassen des Thüringer Schachbundes (ThSB) wurden die Partien der Vorschlussrunde absolviert. Das Saisonfinale von der Thüringenliga bis in die Bezirksklassen findet am 21. April statt.

Thüringenliga

SV 1861 Liebschwitz – ESV Lok Sömmerda 5,5:2,5. Punkte für Gera durch Jerome du Maire (ELO 2076) am Spitzenbrett gegen Dr. Rainer Krüger (ELO 2181), Andreas Zeidler, Maik Biel und Steffen Meissner/ je 1 sowie Werner Weiß /+ und Frank Hermannsdörfer/0,5 (gegen Daniel Wanzek). Die Liebschwitzer gehen mit einem Mannschaftspunkt und 3,5 Brettpunkten Vorsprung gegenüber dem Zweitplatzierten SSV Vimaria Weimar in das Schlussrundenspiel gegen den Ortsrivalen Schachzirkel Elstertal Langenberg. Der berühmt-berüchtigte „Expertentipp“ lautet 5:3 – und damit Aufstiegsrecht für die Schach-Oberliga Ost.

TSG Apolda – Schachzirkel Elstertal Langenberg 4,5:3,5. Punkte für Gera durch Birger Watzke/1 sowie Daniel Kottwitz am Spitzenbrett gegen Jens Goemann, Michael Streit, Jürgen Streit, Andreas Schaudin und Dr. Michael Gölles/je 0,5. Die Langenberger haben den Klassenerhalt bereits gesichert.

Landesklasse

Eisenbahner-Sportverein Gera – Schachverein Medizin Erfurt II 6,5:1,5. Eine einseitige Angelegenheit, da die Gäste nur mit fünf Spielern angereist waren. Punkte durch Tim Hoffmann (DWZ 1874) gegen Ulrich Zeuner (DWZ 1979) und Dieter Hilbig/je 1 sowie Matthias Gläßl, Paul Senf und Dr. Johannes Steinmüller/je 0,5. Steffen Puschendorf, Frank Schmidt und Matthias Kupper gewannen kampflos.

VfL 1990 Gera II – SG Arnstadt/Stadtilm 6,5:1,5. Auch dieses Meisterschaftsspiel verlief einseitig – Geraer Siege an den Brettern eins bis sechs durch Sven Richter, Michael Katzer, Gunter Seidens, Mike Huster, Bernd Kretzschmar und Volker Schönfeld sowie Remis an Brett sieben durch Michael Piontek. Die besser stehende Partie an Brett acht ging durch ein grobes Versehen verloren.

Die Geraer Teams nehmen derzeit die Plätze zwei und drei in der Tabelle ein. In der Schlussrunde spielen Erfurter Schachklub II – VfL 1990 Gera und TSV Zeulenroda – Eisenbahner-Sportverein Gera.

Bezirksliga

TuS Osterburg 90 Weida – SV Jenapharm Jena III 5:3. Punkte für Weida durch Robert Schumann, Uwe Wagner, Bernd Urban und Volkhard Lehmann/je 1 sowie Robert Heine und Mario Heine/je 0,5. Mit diesem Sieg übernahmen die Weidaer vor der Schlussrunde mit ihrem Spiel bei MTV 1876 Saalfeld – eine durchaus schwierige Aufgabe – wieder die Tabellenspitze, weil der Konkurrent um den Aufstieg in die Landesklasse, SV Thuringia Königsee, bei SV Jenapharm Jena II klar mit 2,5:5,5 Punkten verlor.

SV 1861 Liebschwitz II – SV Schott Jena III 3:5. Die Liebschwitzer Reserve verlor auch das achte Match in Folge. Den einzigen Partiegewinn erkämpfte Frank Heiner am Spitzenbrett gegen Lucas Scholz. Gunther Müller, Berthold Müller, Mario Watzlawek und Henry Seidel erzielten Unentschieden. Zum Saisonabschluss müssen die bereits jetzt abgestiegenen Geraer bei SV Jenapharm Jena III antreten.

SV Fortuna Pößneck – VfL 1990 Gera II 3:5. Zwei kampflose Punkte für Jürgen Fijalkowski und Andreas Bäuerle sowie sechs Unentschieden durch Thomas Walther am Spitzenbrett gegen Thomas Seidel, Rüdiger Kopczak, Uwe Drechsel, Mannschaftsleiter Roland Fietsch, Karl Dorst und Ralph Förster ergaben am Ende einen 5:3-Erfolg, mit dem das Team auf Rang fünf vorrückte. Letzter Gegner ist im Heimspiel am 21. April der abstiegsbedrohte Schachclub Altenburg, der mit einem Sieg noch den Klassenerhalt erreichen könnte.

Bezirksklasse

Eisenbahner-Sportverein Gera II – SV Blau-Weiß Bürgel 5:3. Punkte für den Tabellenzweiten durch Volker Stark, Andreas Binder, Torsten Kirschner und Peter Skibbe/je 1 sowie Mannschaftsleiter Gert Gwosdz und Maximilian Dathe/je 0,5 bei zwei Verlustpartien – eine solide Mannschaftsleistung.

Schachzirkel Elstertal Langenberg II – TSV Zeulenroda II 4,5:3,5. Ohne ihren Spitzenmann Walter Etzold, der beim Jubiläumsturnier „Uta Röchling“ des Förderkreises der Senioren im Deutschen Schachbund (DSB) in Berlin-Spandau am Start war und den respektablen Rang 30 unter 129 Startern erkämpfen konnte, und mit nur sieben Spielern zu Hause angetreten, erreichten die Geraer durch Matthias Schwarzlos, Christian Espig, Michael Juretschke und Frank Schmidt II/je 1 sowie Bernd Kertscher/0,5 (diesmal am Spitzenbrett gegen Peter Prütting) einen knappen Erfolg, mit dem sie Platz drei verteidigen konnten.

TuS Osterburg 90 Weida II – MTV 1876 Saalfeld II 3:5. Achter Wettkampf – achte Niederlage! Aber die Weidaer spielen die Saison sportlich fair zu Ende. Wieder waren alle acht Bretter besetzt, und es hat nicht viel zum ersten Teilerfolg gefehlt. Mannschaftsleiter Rolf Hespers konnte seinen Gegner besiegen. Christian Koseck am Spitzenbrett gegen Friedbert Quandt, Andreas Bomba, Nestor Ernst Heinemann (kurz vor seinem 80. Geburtstag – gegen Nestor und Saalfelder Abteilungsleiter Roland Schneiderheinze) sowie Nachwuchsspieler Maximilian Raths erkämpften Unentschieden.

Spiele der Schlussrunde am 21. April: TSV Zeulenroda II – Eisenbahner-Sportverein Gera II, Kings Club 98 Jena – Schachzirkel Elstertal Langenberg II und SV Blau-Weiß Bürgel – TuS Osterburg 90 Weida II.

Kreisliga

Mit 23 Siegen und fünf Unentschieden bei nur zwei Niederlagen wurde VfL 1990 Gera III mit großem Vorsprung Meister in der Schach-Kreisliga Gera/Altenburger Land. Der Titelverteidiger gewann zweimal mit 5:0 Punkten (davon einmal kampflos), je einmal mit 4,5:0,5 bzw. 4,0:1,0 sowie zweimal mit 3,5:1,5. Am Ende hatten die Geraer mit 12:0 Mannschaftspunkten und 25,5 Brettpunkten 4,0 MP und 8,0 BP Vorsprung auf den zweitplatzierten Meuselwitzer Schachverein 1921 II. Die Punkte für die Siegermannschaft, die wegen Ersatzgestellung für die höherklassigen VfL-Teams in keinem einzigen Wettkampf in ihrer gemeldeten Stammaufstellung antreten konnte, erzielten in der Brettreihenfolge Albrecht Beer (2,5 Punkte aus drei Partien), Bernd Kühnl (2,5/3), Eberhard Gernoth (4,0/5) und Team-Leiter Jürgen Pleyer (3,5/5) sowie als wechselnde Reservespieler Bernd Hase, Mario Seiler, Norbert Wilk, Andreas Gert und Nick Schulze (insgesamt 13,0 Punkte aus 14 Partien). VfL 1990 Gera III ist als Kreisliga-Erster qualifiziert für die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Schach-Bezirksklasse Ost und trifft dabei am 4. und 5. Mai in Gera (Gaststätte „Grünspecht“ – Inhaber: Bernd Schmeißer) in einem Rundenturnier auf Kings Club Jena II (Kreisliga Jena/Saale-Holzland-Kreis) und die noch nicht feststehenden Vertreter der Kreisliga Greiz (Schachklub Greiz 1881 oder TSV Zeulenroda III) und Saalfeld-Rudolstadt/Saale-Orla-Kreis (SV Grün-Weiß Triptis oder MTV 1876 Saalfeld III). - ab -

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