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S C H A C H – N O T I Z E N

15.04.2013- Autor: Albrecht Beer

 

  • Vorjahresmeister Erfurter Schachklub nur Sechster
  • SV Jenapharm Jena und Schachverein Medizin Erfurt Absteiger aus der Schach-Oberliga Ost

Nach dem Saisonabschluss in der Schach-Bundesliga mit dem erneuten Titelgewinn, dem achten in Folge, durch die Ooser Schachgesellschaft Baden-Baden 1922 mit dem Rekordergebnis von 30:0 Mannschaftspunkten und 89,0 Brettpunkten – ohne, dass ihre beiden an den Spitzenbrettern gemeldeten Spieler, Weltmeister Viswanathan Anand und sein Herausforderer Magnus Carlsen, mit großem Abstand Erster der aktuellen FIDE-Weltrangliste, auch nur eine einzige Partie gespielt haben – sind nun auch die Meisterschaftskämpfe in den vier Gruppen der 2. Schach-Bundesliga und in den sieben Oberligen der vier Regionalbereiche des Deutschen Schachbundes (DSB) beendet worden.

In der Gruppe Ost der 2. Schach-Bundesliga wurde der Erfurter Schachklub, der im vergangenen Jahr als Gruppensieger aus finanziellen Gründen auf den Aufstieg in die Bundesliga verzichtet hatte, diesmal nach dem 4:4-Unentschieden im Schlussrundenspiel bei MSA Zugzwang 1982 München mit 8:10 Mannschaftspunkten und 36,5 Brettpunkten nur magerer Sechster. Gegen die Bayern waren GM Petr Haba und IM Olaf Heinzel/je 1 sowie GM Jan Votava am Spitzenbrett gegen GM Stefan Kindermann, Franz Bräuer, FM Bernd Vökler und Alex Steinacker/je 0,5 erfolgreich. Nur drei Erfurter spielten alle neun Meisterschaftspartien: Mannschaftsleiter IM Thomas Casper (4,0 Punkte / +1=6-2), GM Peter Enders (3,0 / +2=2-5) und der noch titellose 19-jährige Franz Bräuer (5,0 / +2=6-1). Die besten Einzelergebnisse erzielten GM Petr Haba mit 4,5 Punkten aus fünf Partien und IM Olaf Heinzel (5,0/7 – ohne Niederlage).

Nach dem 5:3-Erfolg im „Finalspiel“ der beiden nach acht Runden punktgleichen Teams an der Tabellenspitze kehrt der FC Bayern München in die Bundesliga zurück. USV TU Dresden fiel noch auf Platz drei zurück hinter TSV Bindlach. Absteiger aus der 2. Bundesliga (Gruppe Ost) sind neben TSV Neutraubling auch die Schachgemeinschaft Leipzig und der USV Volksbank Halle. Beide spielen in der kommenden Saison wieder in der Schach-Oberliga Ost, genauso wie die beiden Vorjahresaufsteiger Kasseler Schachklub und SG 1871 Löberitz, die in der Gruppe Nord zu wenig Punkte holten, um die Spielklasse zu halten. Damit gibt es erstmals seit vielen Jahren auch sechs Absteiger aus der Oberliga Ost – je drei aus den Staffeln A und B – in den Spielbetrieb der jeweiligen Landesverbände.

Die Meisterschaftskämpfe in der Schach-Oberliga Ost als der gemeinsamen Spielklasse des Hessischen Schachverbandes (HSV), des Schachverbandes Sachsen (SVS),des Landesschachverbandes Sachsen-Anhalt (LSV) und des Thüringer Schachbundes (ThSB) wurden mit Doppelrunden-Turnieren an sechs Spielorten abgeschlossen. Größtes Interesse aus Thüringer Sicht galt dabei dem Turnier in Jena, in dem drei Abstiegskandidaten um jeden halben Punkt für den Klassenerhalt kämpften. Nach den Ergebnissen SV Medizin Erfurt – SV Schott Jena 3,5:4,5 und SV Sangerhausen – SV Jenapharm Jena 3,5:4,5 sowie Schott – Sangerhausen 5:3 und Jenapharm – Medizin 5:3 stand fest, dass Schott mit einem halben Zähler Vorsprung (8 MP/38,5 BP) dem Abstieg entgehen konnte. Medizin Erfurt (4 MP/35,0 BP) und Jenapharm Jena (6 MP/33,5) sowie der Schachklub Marburg (8 MP/38,0 BP)müssen die Spielklasse verlassen. Aufsteiger in die 2. Bundesliga sind die Schachfreunde Neuberg (21 MP / 62,5 BP). SV Empor Erfurt beendete nach einem 4,5:3,5-Erfolg gegen BVK Frankfurt und einer 3:5-Niederlage gegen Neuberg die Saison auf Rang vier (13 MP/44,5 BP). Aus der Staffel A kehrt der Schachklub König Plauen (21 MP/59,0 BP) nach einjähriger Abwesenheit wieder in die 2. Bundesliga zurück. Absteiger in den Spielbetrieb ihrer Landesverbände sind Schachklub Dessau (0 MP/26,0 BP), VfB Schach Leipzig (6 MP/39,0 BP) und SG Leipzig III (7 MP/39,0 BP). - ab -

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