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S c h a c h - N o t i z e n

02.10.2012- Autor: Albrecht Beer

  • Erfurt und Zeulenroda in der 2. Schach-Bundesliga
  • Beide Frauen-Mannschaften wurden der Gruppe Ost zugeordnet
  • Absteiger Berlin Favorit

Anfang Oktober beginnen traditionell die Punktkämpfe um die Mannschaftsmeisterschaften der Frauen in den Spielklassen des Deutschen Schachbundes (DSB). Ausgetragen werden Rundenturniere in den Spielklassen Bundesliga (zwölf Teams), 2. Bundesliga (drei Gruppen á acht Vertretungen) und Regionalliga (sechs Gruppen mit jeweils sechs Mannschaften).

In der Frauen-Bundesliga im Schach spielen Titelverteidiger OSG Baden-Baden 1920, der in der vergangenen Saison alle elf Begegnungen gewinnen konnte, Schachclub 1957 Bad Königshofen (Vizemeister), Hamburger Schachklub von 1830 (Vorjahresdritter), Schachfreunde Friedberg 1891 (Vierter), USV Volksbank Halle (Fünfter), Karlsruher Schachfreunde 1853 (Sechster), SV Mülheim-Nord 1931 (Siebenter), Rodewischer Schachmiezen (Achter) und SV Chemie Guben 1990 (Neunter) sowie die drei Aufsteiger aus der 2. Bundesliga, Schachklub Großlehna (Gruppensieger Ost), Schachverein Wattenscheid 1930 (West) und Schachfreunde Deizisau (Süd). Baden-Baden werden auch diesmal wieder beste Chancen auf den Titel eingeräumt. Größte Konkurrenten um die Medaillenplätze dürften die ausgeglichen besetzten Teams von Bad Königshofen, Hamburg, Friedberg und Halle sein. Spielorte der ersten drei Doppelrundenturniere am 6. und 7. Oktober sind Hamburg, Halle und Karlsruhe.

In der 2. Schach-Bundesliga der Frauen heißen die jeweils nach territorialen Gesichtspunkten gebildeten drei Gruppen in der neuen Saison offiziell „O“ (Ost), „W“ (West) und „S“ (Süd). Während im Westen Kiel und Krefeld sowie im Süden Absteiger Stuttgart-Wolfbusch als die Favoriten auf den Gruppensieg gelten, erscheint in der Gruppe Ost der Kampf um den Titel und die damit verbundene Berechtigung zum Aufstieg in die Bundesliga ziemlich offen. Absteiger Schachclub Rotation Pankow, der nur knapp gescheiterte Vorjahreszweite BSV Weissblau Allianz Leipzig und der spielstarke Sport- und Athletenverein (SAV) Torgelow-Drögeheide 90 (Dritter) werden wohl um den Spitzenplatz kämpfen. Auch der Schachverein Medizin Erfurt (Fünfter) mit vier gemeldeten FIDE-Meisterinnen erscheint nicht chancenlos, wenn es gelingen sollte, immer die Stammbesetzung aufzubieten. Erfurts Reisepartner TSV Zeulenroda (Sechster) als zweite Thüringer Vertretung strebt erneut den Klassenerhalt an. Die Gruppe „O“ wird komplettiert durch die Schachgemeinschaft Leipzig (Vierter) und die beiden Aufsteiger aus der Regionalliga, Chemnitzer Schachclub Aufbau 95 (Gruppe Südost) und USV Potsdam (Ost). Spielorte der ersten beiden Doppelrunden-Turniere am 6. und 7. Oktober sind Torgelow und Zeulenroda (Neues Spiellokal: Kommunikationscenter „Türenwelt“ des Neuform-Türenwerkes, Zeulenroda, Am Waldstadion 6-8 – Sonnabend um 14 Uhr: Zeulenroda – BSV Leipzig sowie Erfurt – Berlin-Pankow und Sonntag um 9 Uhr: Berlin-Pankow – Zeulenroda sowie BSV Leipzig – Erfurt).

Die Thüringerinnen haben folgende Ranglisten als verbindliche Reihenfolge für die Besetzung der sechs Bretter gemeldet. Erfurt: Brett 1 FIDE-Meisterin (WFM) Diana Hannes (FIDE-Rating/ELO 2107), 2 WFM Kristin Müller-Ludwig (2124), 3 WFM Doreen Troyke (2100), 4 WFM Varvara Anishewa (2117), 5 Carolin Umpfenbach (2113) und 6 Katrin Grohmann (1889). Reserve u.a.: Hannelore Kube (1964) und Kim Michels (1631). Zeulenroda: Brett 1 Diana Skibbe (ELO 2071), 2 Antje Fuchs (2122), 3 WCM Annegret Mucha (2018), 4 Corinna Jacke (2034), 5 Petra von der Weth – von Nordheim (1974) und 6 Kathrin Gremer (1776). Reserve u.a.: Marion Riemer (1961) und WFM Gesine Espig (2009).

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